von mark über marks
war ein Song von Culture Club. In Karma steckt auch Mark drin, deswegen darf man das hier erwähnen. Gemocht habe ich den Song nie wirklich, deswegen habe ich auch keine Culture Club oder Boy George CD. Wobei man heutzutage ja auch insgesamt eher keine CDs mehr besitzt.
Nie einen Satz mit Ich anfangen, deswegen der Einschub; also ich glaube, wenn man diesen ehemaligen Webkatalog mit rund 100 Stunden pro Monat wiederbeleben würde, dann könnte man am Tag mit rund 100 Einträgen rechnen. Da man für Einträge in Webkataloge nur schwerlich Geld nehmen kann, zudem wenn man sich einen gewissen Rest redaktioneller Freiheit lassen will, muss man die Erlöse anderweitig eintreiben. Links verkaufen ist böse und schadet dem Karma, und führt zu hässlichen kleinen Google Penalties die wiederum die Attraktivität des Webkataloges empfindlich stören.
Google Adsense für Webkataloge ist wie Leuchtreklame im Blindenrestaurant und eignet sich auch nur bedingt zur Monetarisierung, somit bleibt dann noch Affili Zeugs und die schön umschriebene direkte Vermarktung.
Optimistisch betrachtet könnte man so rund 250 Euro im Monat erzielen, bei einem täglichen Aufwand von rund 100 Minuten. Die 100 Minuten muss man auch Sonn und Feiertags aufbringen, da die Submitter ja nicht schlafen und jeden Tag fleißig eintragen. Somit sind wir bei 3000 Minuten pro Monat. 3000/60 = 50h. Damit käme man dann auf einen Brutto Stundenlohn von fünf Euro.
Wenn ich nun jemanden für die Betreuung des Webkatalogs einstelle und 2 Euro die Stunde zahle, dann bin ich ja bald reich ...
gibt es auch beim Euro sehr viel mehr als man denkt. Eine Sammlung von Prägefehlern bei Euro-Münzen und deren ungefährer Wert findet sich auf der Seite Sammler.com.
Daneben gibt es aber auch noch die guten alten Pfennige und die Werte für etwaige Besonderheiten. Wer hat früher nicht jahrelang nach 50 Pfennig Stücken aus den Jahren 1950 mit der Prägung Bank Deutscher Länder gesucht.
Gefunden habe ich aber nie eins und die Sammlung der Bank Deutscher Länder münzen musste auch immer wieder für weit wichtigere Anschaffungen wie zum beispiel das Yps-Heft oder Süßigkeiten dran glauben. Ähnlich sah es mit der Sammlung der alten 5-Mark Scheinen aus, kaum waren da mal 10 zusammen, wurden sie in akuter Geldnot komplett verjuckt. Das einzige Relikt was ich noch habe ist ein alter 20 DM-Schein, den ich von einer Freundin aus England habe, die ihn noch zuhause rumliegen hatte.
Wahrscheinlich könnte ich den auch immer noch umtauschen, aber vielleicht steigert sich der Wert noch ins Unermessliche.
Leider stellt der Anbieter Freenet seine kostenlosen Homepages ein, deswegen brauchte ich einen neuen Platz für die Anleitung wie man Haus und Hof und seine letzte Mark verspielen kann. Hier ist sie nun:
Vorbereitung Die Trümpfe Die Bilder Die Leeren Spielvorbereitung Spielablauf Abrechnung Bezugsquellen Links
Das eigentliche Cego oder Zego ist ein im Schwarzwald und am Bodensee verbreitetes dem Tarock verwandtes Kartenspiel. Es wird mit einem speziellen aus 54 Karten bestehenden Spiel gespielt.
Die Regeln für dieses etwas komplizierte aber auch sehr reizvolle Kartenspiel finden sich bei www.normanoelker.com/cego.html.
Nun aber zu den Regeln für die extrem vereinfachte Form des "Strossewärts Cego"
Gespielt werden kann ab zwei bis sechs Personen.
Je nach Anzahl der Spieler werden die "Leeren", also die Karten ohne Bilder aussortiert. Es müssen für jeden Spieler mindestens acht Karten zur Verfügung stehen.
Trumpf sind alle Karten mit Zahlen plus der höchste Trumpf der "Gstiess", oder "Stiess" der mit einer Laute dargestellt ist. Auf dem ersten Bild ganz links.
Die Bilder haben die Reihenfolge König, Dame, Cavall, Bube.
Die Leeren bestehen bei Pik und Kreuz aus den Werten 10 bis 7. Bei Herz und Karo von 1 bis 4. Die Wertigkeit ist ebenso. Also die Pik 10 ist höher als die Pik 7. Bei den Roten ist es umgekehrt, die 1 ist höher als die 4. Spielt aber eigentlich keine Rolle, da ein Stich mit den Leeren eigentlich nie vorkommt.


Strassenwarts-Cego muss mit Einsatz gespielt werden, dies kann in Form von Knöpfen, Steinen oder Münzen geschehen.
Jeder der Mitspieler gibt zu Beginn einen Spielstein als Einsatz in die Mitte.
Danach werden die Karten gegeben. Immer zwei pro Runde. Jeder Spieler erhält vier Karten.
Nach Einsicht der Karten hat der Spieler die Möglichkeit zu tauschen oder auszusteigen.
Wenn ein Spieler passt, also nicht mitgeht, dann muss er in der nächsten Runde mitmachen. Zwei mal hintereinander passen geht nicht.
Getauscht werden dürfen so viel man möchte, bis zu vier Karten pro Spieler. Daraus berechnet sich auch die Zahl der benötigten Karten.
Beim Spiel zu viert reichen folglich die 22 Trümpfe plus die 16 Bilder aus.
Beim Spiel zu fünft braucht es mindestens noch zwei Leere um im unwahrscheinlichen Falle das alle mitgehen und alle Karten getauscht werden.
Der erste Spieler nach dem Geber (Vorhand) kommt raus. Es besteht Bedienpflicht, es muss bekannt werden.
Beispiel: Vorhand spielt Herz König, dann müssen die nachfolgenden entsprechend Herz bedienen. Falls kein Herz vorhanden, besteht keine Trumpfpflicht. Es kann abgeworfen werden.
Bei angespieltem Trumpf muss Trumpf gespielt werden.
Nach Beendingung des Spiels wird der Einsatz entsprechend der gemachten Stiche aufgeteilt.
Beispiel:
Spieler 1 macht zwei Stiche. Erhält somit zwei Anteile aus dem Jackpot.
Spieler 2 macht einen Stich. Erhält somit einen Anteil aus dem Jackpot.
Spieler 3 macht einen Stich. Erhält somit einen Anteil aus dem Jackpot.
Spieler 4 macht keinen Stich. Erhält somit keinen Anteil aus dem Jackpot.
So weit so gut.
Interessant wird das Spiel dadurch, dass der Spieler 4 in unserem Beispiel gar keinen Stich gemacht hat und somit beim nächsten Spiel den Einsatz der im Jackpot lag komplett als Einsatz bringen muss, plus dem obligatorischen Einsatz den jeder Spieler bringt.
So würden im nächsten Spiel acht Spielsteine im Topf liegen um die gespielt wird. Falls dann zum Beispiel zwei Spieler keinen Stich machen, dann müssten diese jeweils acht Steine bringen. Der Jackpot läge dann bei 20 Steinen.
Interessant ist es natürlich bei fünf Mitspielern und keinem Aussteiger, weil so gegeben ist, dass auf jeden Fall einer durchgeht.
Cego-Blätter gibt es im Internet zum Beispiel bei http://www.akspiele.de/
Bilder von http://de.wikipedia.org/wiki/Cego
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